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lado Trashmonkeys – FAVOURITE ENEMY (ALBUM)

FAVOURITE ENEMY (ALBUM)

Album-CD - 17180-2
Album-Vinyl - 17180-1

out Aug 06

about Trashmonkeys

Spielten sich die Trashmonkeys mit „The Maker“ endgültig aus der 60s-Mod-Undergound-Nische heraus, schreiten sie nun auf dem Fundament ihres weltoffenen Garagenbeats zu mehr Melodie und größerer Entspanntheit – nennen wir es: Souveränität. Natürlich sind sie immer noch rau, kantig und energetisch, und sie haben diesen typischen Schmirgelpapier-Charme, der auch „The Maker“ so eigen machte, aber doch ist der Hang zur Melodie und zum Popsong nicht mehr zu überhören.
Songs und Sound sind vielschichtiger, auch wenn ihre 60s-Power ungebrochen ist. Offer Stock ist zu einem wahren Multi-Instrumentalisten geworden und greift verstärkt zur Gitarre. Das wiederum entlastet Wolfinger, der ganz neue melodische Fähigkeiten entwickelt. Was am Anfang gar nicht so richtig auffällt: Die Hammond-Orgel ist leicht zurückgenommen und hat abwechslungsreicheren und flexibleren Sounds Platz gemacht. Das wiederum tut dem Sound der Trashmonkeys sogar ganz gut und wird dem Songmaterial gerecht. Große Überraschung: Auf der herzbrechenden Ballade Outside gibt es sogar echte Steicher (vom Rundfunkorchester Hannover) und eine Gastsängerin zu hören.

Die erste Single des Albums heißt Favourite Enemy. Sie bringt noch ganz die Hektik von „The Maker“ mit und zeigt neben dem ‚neuen’ Keyboardsound auch die neuen Möglichkeiten der Trashmonkeys auf. Der unentrinnbare Ohrwurm des Albums dürfte Attitudes In Stereo sein, ein Song, um den sich schon jetzt eine Legende rankt. Immerhin wurde er von BMW für den italienischen Spot zum neuen Mini auserkoren. Und dies in einer obskuren Demoversion, die Gunnar und sein Kumpel, das Elektro-Wunderkind Nayan Soukie, selbst mit einem Kassettenrecorder und einem Vierspurgerät in seinem Hausflur produziert hat.
Aber auch in der Albumversion überzeugt Attitudes mit Energie, Soundwand und exzellenten Energiebögen. Eine potenzielle Hymne für das Nachtleben in New York oder Tokio. Weitere Highlights sind das wieder leicht Kinks-angelehnte Got Something, das mit einem schön verspielten Piano aufwartet, und natürlich Gone Daddy Gone, das dem Violent Femmes-Original einen Hauch Turbo versetzt. Eine brillante Idee ist das gelungene Remake des Song No.1, der Vorzeigenummer aus dem „Maker“. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit Nayan Soukie entstanden, wurde der manisch elektrovenöse Song als unter der Hand weitergereichtes Demo schon hie und da zu einem Überraschungs-Clubhammer. Bei allem nicht zu vergessen: der abgrundtiefe Closer des Albums: Silver Sun, der besonders ab drei Uhr morgens Gänsehaut macht.

Die meisten Songs von Favourite Enemy wurden im Hamburger Soundgarden-Studio aufgenommen, mit Gregor Henning produziert und von Chris von Rautenkranz gemischt. Im Januar 2006 ging es dann mit Chris für zweieinhalb Wochen in das Ton-Steine-Scherben-Haus in Fresenhagen, wo die Band sich zurückziehen und hochkonzentriert arbeiten konnte.

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