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Union Youth

Union Youth
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Vocals & Guitar: Maze Budget
Drums: Bowy
Bass: Nosse K.
Guitar: Jon Orion

Nennt naiv, was unbekümmert ist, nennt anspruchsvoll, was Aufmerksamkeit fordert und nennt es arrogant, was auf Meinung einen feuchten Kehricht gibt – UNION YOUTH sind los und von niemandem mehr aufzuhalten.

Eine Generation fordert ihre Hörerschaft – und die wird sie bekommen.
Der Grund dafür heißt nicht allein „The Royal Gene“ – das Debütalbum von Union Youth. Der Grund liegt darin, dass es in Bands wie Union Youth wieder Charaktere gibt. Typen und Identifikationsfiguren, die lange vermisst wurden. Das gilt natürlich nicht nur für die vier Mitglieder von Union Youth. Aber es gilt auch für sie.
Hier ist die Musik für den Discovery Channel, die Pioniergeist und den Mut fordert, Neues rechtzeitig als wegweisend zu deklarieren. Kurzum: So und nicht anders sollte zukunftsträchtige Rockmusik im neuen Jahrtausend zelebriert werden.
Das empfand man wohl auch in Amerika. Die Band wurde gleich von zwei amerikanischen Major-Labels eingeladen.

Der Aufbruch hat längst begonnen und er besinnt sich auf das, was schon immer gut für einen Aufbruch war: Unbekümmertheit, Provokation und die Arroganz, selbst am besten zu wissen, was wirklich gut ist. Die Umsetzung findet dabei auf mehreren Ebenen statt.
Aus der Nähe der niederländischen Grenze stammend, lernten sich Sänger Maze Budget, Drummer Bowy, Basser Nosse K. und Gitarrist Jon Orion kennen, als sie die ersten musikalischen Erfahrungen in zwei verschiedenen Bands sammelten. Maze und Jon spielten in einer Band und natürlich fanden die beiden die Band von Nosse und Bowy ebenso scheiße wie Nosse und Bowy die Combo von Maze und und Jon kacke fanden.

Und trotzdem trafen sich diese vier, um etwas Neues entstehen zu lassen: UNION YOUTH.

Die Vergangenheit ist allgegenwärtig, wenn es darum geht, Neues zu kreieren. Das Rad neu zu erfinden, ist völlig obsolet. Man muss nur dafür sorgen, dass es sich in eine neue Richtung dreht. UNION YOUTH bringen uns dahin, wo noch keine Band vor ihnen war. Nur das zählt. Und dass sie gut sind in dem, was sie tun. Verdammt gut. Woher sie kommen – who cares? Hören statt fragen. Mitfühlen, miterleben und einfach einsteigen. Wohin sie gehen, ist viel wichtiger.

Was UNION YOUTH sind, beschreiben sie am besten selbst: “Vier Charaktere, die zwar nicht genau wissen, was sie wollen. Aber umso genauer, was sie nicht wollen.” Konkretes packt das Quartett in seine Songs. “Darüber zu reden, ist nicht unser Ding. Wer unsere Musik hört, weiß, worauf es uns ankommt.”

Einlassen. Gehen lassen. Zulassen.

Ralph Buchbender, freier Journalist, Juli 2002