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Die Trashmonkeys gründeten sich 1996 in Bremen, als Sänger/Gitarrist Wolfinger den Drummer Gunnar dazu überredete, mit ihm eine Session zu spielen. Gleich am ersten Abend entstanden 5 Songs, und nachdem Bassmann Daz dazu kam, den die Liebe von Nordengland nach Bremen verschlagen hatte und der mit Gunnar in einer Hardcore-Band knüppelte, fand man sich Anfang 1997 im Vorprogramm von Link Wray wieder. Kurze Zeit später griff sich das Label Karateclub Meier aus dem Steakknife-Umfeld das Trashmonkeys-Demo und veröffentlichte es als erstes Album. Später wurde es vom Weserlabel übernommen, das die Trashmonkeys mit den Cramps, Rocket From The Crypt und den Hellacopters auf Tour schickte.
Im Jahr 2000 stieß Keyboarder Offer über eine Empfehlung von Gunnars bestem Freund Frank Popp zur Band – und blieb: Der Trashmonkeys-Sound war geboren. Nun ein Quartett, nahmen die Trashmonkeys ihr zweites Album „Clubtown“ auf, das auf einer Party dem Acid Jazz-Boss Eddie Piller in die Finger fiel, der es sich nicht nehmen ließ, „Clubtown“ in England und weiten Teilen Europas zu veröffentlichen. Und wie: Die Single „Sundays“ wurde Single of the Week im NME, es gab eine ausgiebige England-Tournee mit überschäumenden Rezensionen in der britischen Presse. Gleichzeitig wurden die Clubs in Italien wild auf die Trashmonkeys und „Sundays“ wurde Opener-Melodie für die TV-Show „le iene“. Aber so romantisch sich die Geschichte mit dem Acid Jazz-Deal auch liest, sie hatte einen kleinen Fehler: Das Album „Clubtown“ erschien in England und anderen europäischen Ländern, wie Italien, Frankreich, den Benelux-Staaten und Osteuropa, nur in Deutschland gab es den Meilenstein der Hammond-Orgel lediglich als teuren und schwierig zu beziehenden Import. „Genau genommen gibt es uns erst seit „The Maker“, bringt es Gunnar Riedel auf den Punkt. „Bis dahin fanden wir in Deutschland so gut wie gar nicht statt, und England war, trotz der Touren und der großen Erfolge, weit weg.“ Ein guter Grund, mit „The Maker“ den Labelwechsel zu vollziehen.