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Mense Reents

Mense Reents
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Der professionelle Troublemaker Mense Reents hat eine Reputation mit egoexpress (House), Stella (Pop) und den Goldenen Zitronen (Politrock) die Grenzen und Regeln zu sprengen und gerade darüber etwas zu den jeweiligen Genres beizutragen. AUS FREIEN STÜCKEN ist jedoch ist nichts von alledem. Mense packt das Medium Soloalbum beim Schopf und präsentiert seine höchst individuelle Ästhetik.
Vielleicht wäre das Kunst, wenn es nicht so viel Spass bringen würde.
Nennen wir es Independent Music.

Völlig unaufgeregt entwickeln die Tracks einen hypnotischen Sog aus dem dann die Vokalstücke auftauchen. Durchzogen von einer sehr heutigen Form von Psychedelik ist dieses Album an entscheidenden Stellen unironisch – sogar unironisch schön. Ursprünglich mit einem Projekthaften konzeptionellen Ansatz versehen, wucherten aus diesem Ansatz instrumentale Protestsongs in Form von Minimal Rock, Tanzmusik für seltsame Orte und Schlager in denen Clubnächte nachbeben. In einer Art kaputter Esoterik fügen sich die Teile zusammen oder eben auch nicht – auch daher der Albumtitel.

AUS FREIEN STÜCKEN kann man gerade noch Elektronik nennen. Tatsächlich ist es mit seinen elektronisch erzeugten Sounds, selbst eingespielten und bearbeiteten Samples auf mehreren Ebenen so verwoben, dass man kaum sagen kann, was digital und was analog ist. Mense ist in beiden Welten zuhause und macht Unterscheidungen woanders.

Eckpfeiler des Albums sind neben den Maxitracks THIS IS THE WAY und
WORDS die beiden imposanten (fast-) Instrumentals BLAUE BERGE und IT DIDN´T MATTER.

Als Gäste wirkten mit: Thies Mynther (Stella, Superpunk, Phantom/Ghost) als Co-Autor und Co-Produzent bei DRESS LIKE AN ALBINO und Jimi Siebels (egoexpress, Sand11) als Co-Arrangeur bei 1998.
Der Alanis Morissette Lyric Generator (www.brunching.com/alanislyrics.html) spuckte den Titel DRESS LIKE AN ALBINO aus.

Pascal Fuhlbrügge