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The Robocop Kraus

The Robocop Kraus
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They Think They Are The Robocop Kraus!

Album-CD - 17161-2

out Jun 05

Am 20. Juni 2005 veröffentlichen The Robocop Kraus ihr neues Album „They Think They Are The Robocop Kraus“. Eingespielt im Februar dieses Jahres in Stockholm und produziert von Pelle Gunnerfeldt (The Hives; The International Noise Conspiracy) zeigt das Werk, dass es die aus Nürnberg stammende Band geschafft hat, ihre einzigartige Mixtur aus Punk, Post Punk und New Wave, das Ganze angereichert mit Sounds, die unzweifelhaft im 21. Jahrhundert zu Hau¬se sind, zu verfeinern und perfekt abzuschmecken. „Diesmal ist es uns erstmals gelungen, un¬se¬ren individuellen Stil auch im Studio zu bewahren, echt und ’typisch Robocop Kraus’ zu klin¬gen“, bekräftigt die Band nicht ohne Stolz. Hat sie es doch geschafft, atemberaubende wie intel¬ligente Songs zu vereinen und daraus ein sehr kompaktes Paket zu schnüren.

„They Think They Are The Robocop Kraus“ knüpft nahtlos an das letzte Album „Living With Other People“ an, hebt das musikalische Level des Vorgängers jedoch deutlich. Ausgestattet mit allen Robocop-typischen Markenzeichen – rotzige Vocals, hymnen¬artige Melodien, scharfkan¬ti¬ge Funk-Elemente und vielschichtige Rhythmen – kommt das neue Werk noch zielstrebiger zur Sache, die Songs sind knackig, mitreißend und energiegeladen wie nie zuvor. Tracks der Marke „After Laughter Comes Tears“, „You Don’t Have To Shout“ oder „All The Good Men“ brillie¬ren durch emotionale Refrains und unterstreichen mehr denn je die Fertigkeiten der Band, die es wie kaum eine andere versteht, komplexe Stücke – und wir spre¬chen hier gewiss nicht von ge¬wöhnlichen Verse-Chorus-Gebilden – scheinbar mühelos auf den Punkt zu bringen und fast schon simpel erscheinen zu lassen. Ohne jeden Niveauverlust gelingt dies auch bei etwas ruhigeren Nummern wie „Too True To Be Good“ und „Life Amazes Us Despite Our Miserable Future“.

Inhaltlich wird ein breites Themenspektrum abgedeckt: Gefährliche Krankheiten, der Glaube als solches sowie Fragilität und Abwegigkeit des Lebens sind nur einige von vielen Dingen, die hier aufgegriffen werden. Mag überbordend gute Laune im Vordergrund stehen – einfach ge¬strickt sind die Texte von Thomas Lang deshalb bei weitem nicht. So betrachtet er in „You Don’t Have To Shout“ den legendären Husarenritt des damals 19-jährigen Mathias Rust, der im Mai 1987 mit seiner Cessna auf dem Roten Platz im Herzen Moskaus landete als handle es sich um eine Drachenwiese, um sich in „Concerned, Your Secular Friends“ mit dem ehemaligen Bassisten der Band zu befassen, der während eines Trips nach Amsterdam zwar Gott für sich ent¬deckte, seinen Durchblick aber verlor.

Gegründet wurden The Robocop Kraus im Jahr 1998 in Nürnberg. „They Think They Are The Robocop Kraus“ ist ihr nunmehr viertes Album, die Compilation „As Long As We Dance We Are Not Dead“ mit Raritäten und vormals unveröffentlichten Tracks nicht mitgerech¬net. Die Band hat ausgiebige Tourneen durch Europa, die USA und Japan hinter sich und betreibt mit „Swing Deluxe“ ein eigenes Label.

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