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Live It Out

Album-CD - 17182-2
Album-Vinyl - 17182-1

out May 06

Die Geschichte zu Live It Out: Im East-End von Toronto bezogen Metric ein Loft mit erschwinglicher Miete, in das sie sich zurückziehen konnten, um Live It Out aufzunehmen – in kompletter Eigenregie, ohne einen externen Produzenten, der versucht hätte, ihnen reinzureden. „Ich hatte erst ein bißchen Schiss,“ so Jimmy. „Ich ging zur Plattenfirma und sagte: hey, wir wollen es so machen, wie wir es uns vorstellen!, und sie sagten: okay, macht mal. Und dann kam der Gedanke: Verdammt, und was ist, wenn wir es verhauen?“
Nein, Metric haben Live It Out nicht verhauen. Ganz im Gegenteil, sie haben eine hervorragende Entwicklung hingelegt. Weg vom strengen New Wave-Formalismus des Vorgängers, hin zu eine organischer Offenheit, die zur gelungenen Fusion von Gitarre und Keyboard führte. Brillante Wechselbäder zwischen Indie-Songwriting (Too Little Too Late) und ungestümer Rockpose wie beim Opener Empty, clever hingestylte Groove-Rocker wie Glass Ceiling und discofähige, wenn auch düstere Linien wie bei Poster Of A Girl, das jüngst mit einem clubbigen Video von Micah Meisner (K-os, Buck 65) ausgerüstet wurde und den Zuschauer in eine surreale Disco-Szenerie entführt. „Wir haben vorher viel Zeit damit verbracht, uns Mulholland Drive und Godard-Filme anzusehen,“ so Emily. „Uns faszinierte die dunkle Seite des Voyeurismus.“
Zur Single Monster Hospital gibt es übrigens eine unschlagbaren Remix-Killer von MSTRKRFT (Death From Above1979), der unbedingt in den Club gehört.
In Kanada und den USA erschien Live It Out schon im September 05 und ging in die Top-40 der Billboard Heatseekers und Top-50 der Independent-Charts. Und im Februar folgte die Nominierung für den hochkarätigen Juno Award, den kanadischen Grammy, wenn man so will.

Metric Live It Out
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